Im Dialog zu Lösungen im Arbeitsplatzgebiet Schattdorf

13.10.2017

Medienmitteilung vom 12. Oktober 2017

Die Mitwirkung im Prozess zur Entwicklung des Arbeitsplatzgebietes Schattdorf ist auf guten Wegen. Das Projekt nimmt Konturen an.

Der Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung des Arbeitsplatzes Schattdorf im Gebiet zwischen dem Schächenwald und dem Rynächt zu steuern und in einem Entwicklungskonzept festzuhalten. Verkehr und Nutzung sind die vordergründigen Themen, die sich nach der ersten Veranstaltung unter Mitwirkung der betroffenen Bevölkerung ergeben haben. «Wir wollen mit den direkt betroffenen Personen Lösungen erarbeiten und den Planungsprozess transparent halten», erklärt Gemeindeverwalter Urban Renggli, Leiter des Projektteams. Fachlich wird das Projekt von Martin Imholz, Acht Grad Ost AG, Altdorf, und Martin Fritsch, Sofies Emac, begleitet.

Zwei Inputreferate

An der zweiten Arbeitssitzung zum Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Arbeitsplatzgebiet Schattdorf hielt Beat Planzer, Sicherheitsbeauftragter Strassen des Kantons Uri, ein Inputreferat zur Strategie der Erschliessung im Industrie- und Gewerbegebiet von Schattdorf. Mit der West-Ost-Verbindung (WOV) und dem Halbanschluss Altdorf Süd an die Autobahn kommt der Rynächtstrasse eine noch höhere Bedeutung als Verkehrsträger zu. Die Verkehrsbehinderungen auf der Rynächtstrasse müssen minimiert werden. Marco Achermann, Abteilungsleiter Raumplanung des Kantons Uri, sprach über die verschiedenen Nutzungen im Industrie- und Gewerbegebiet von Schattdorf mit den Auswirkungen auf Raum, Verkehr und Umwelt. In den Gruppen wurden Ideen und Optionen für das Entwicklungskonzept diskutiert. Nachgefragt wurde, was vor Ort für die Umsetzung angeboten werden kann und was bezüglich Angebot gegenseitig erwartet wird.

Erste Konturen

«Erkannt wurde, dass die anstehenden Aufgaben für eine optimale Erschliessung aller Verkehrsträger, motorisierter Individualverkehr, öffentlicher Verkehr und Langsamverkehr, gemeinsam im Dialog mit dem Kanton, der Gemeinde und den Grundeigentümern gelöst werden sollen», erklärte Martin Imholz nach der zweiten Arbeitssitzung. «Es wurde auch festgestellt, dass bereits viele Angebote für ein attraktives Arbeitsplatzgebiet vorhanden sind. Sie müssen aber zentral erfasst und besser bekannt gemacht werden.» Nach Einschätzung von Martin Imholz und Martin Fritsch nimmt das Projekt erste Konturen an. Ideen und Erwartungen würden sich konkretisieren.

Nächste Arbeitssitzung am 30. Oktober

Am 30. Oktober findet die dritte Arbeitssitzung des ESP Arbeitsplatzgebiet Schattdorf statt. Danach gilt es, bis zur Ergebniskonferenz vom 6. November die Ideen aufzubereiten und in einem Entwicklungskonzept als Handlungsmassnahmen festzuhalten. Der Gemeinderat will das Konzept ESP Arbeitsplatzgebiet Schattdorf bis Ende 2018 abschliessen. Es wird in Übereinstimmung mit den Kriterien der Neuen Regionalpolitik (NRP) vom Kanton finanziell unterstützt.

(bildtext)

Zweite Arbeitssitzung zum Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Arbeitsplatzgebiet Schattdorf unter der fachlichen Anleitung von Martin Fritsch.                                                                                    Foto: ZVG


Gemeinde Schattdorf | Dorfplatz 1 | 6467Schattdorf
Tel.: +41 41 874 04 74 | Fax: +41 41 874 04 75
E-Mail: info(at)schattdorf.ch