Alkohol
Spirituosen, alkoholische Getränke kennt jeder, doch erkennen wir auch die Gefahr?
In Europa ist Alkoholabhängigkeit das Suchtthema Nummer 1!
Seit 1968 wird die Alkoholsucht als Krankheit (anerkannt) behandelt. Schwierig wird es abzugrenzen, ob man schon Alkoholiker oder noch ein Geniesser ist. Denn Alkohol ist im weitesten Sinn kein Genussmittel, sondern hat auf den Menschen eine persönlichkeitsverändernde Wirkung.
Bemerkt man bei den Konsumenten psychische und/oder physische Veränderungen, spricht man von Missbrauch. Vermehrt sich dieser Zustand ständig, beginnt der Konsument abhängig zu werden.
Der Übergang von der psychischen zur physischen Abhängigkeit ist fliessend. Wird eine regelmässige Alkoholzufuhr plötzlich unterbrochen (z.B. Krankenhausaufenthalt), kommt es zu Symptomen wie Unruhe, Übelkeit und Erbrechen. In schlimmen Fällen kann ein Entzug auch zu schweren Krampfanfällen, Halluzinationen (Einbildungen), Muskelzuckungen und Krämpfen bis hin zum Koma führen.
Was kann ich gegen mein Alkoholproblem unternehmen?
Ich habe eingesehen, dass ich Alkoholiker bin. Wo finde ich Unterstützung?
- Hausarzt
- Spital
- Gemeinde/Sozialamt
- anonyme Alkoholiker (www.anonyme-alkoholiker.de)
