Entwicklung Arbeitsplatzgebiet Schattdorf

17.05.2017

Gemeinsam das Arbeitsplatzgebiet Schattdorf gestalten

Erschliessung, Verkehr, Nutzung, Standortqualität. Der Gemeinderat setzt zur Entwicklung des Arbeitsplatzgebiets Schattdorf auf Mitwirkung und Mitarbeit. Der Workshop war ein gelungener Einstieg. 
Im Mai des vergangenen Jahres verabschiedete der Gemeinderat das Siedlungsleitbild der Gemeinde Schattdorf. Es zeigt die langfristige räumliche Entwicklung der Gemeinde auf und ist für sämtliche Behörden verbindlich. Ein Schwerpunktthema des Leitbildes befasst sich mit dem Arbeitsplatzgebiet, das sich vom Schächenwald über Kastelen und Rossgiessen bis in den Rynächt erstreckt. Der Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung des Arbeitsplatzes zu steuern und in einem Entwicklungskonzept festzuhalten. Das Projekt zum Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Arbeitsplatzgebiet Schattdorf wurde anfangs dieses Jahres durch den Gemeinderat Schattdorf gestartet und soll bis Ende 2018 abgeschlossen werden. Das Projektteam steht unter der Leitung von Gemeindeverwalter Urban Renggli. Fachlich wird das Projekt von Martin Imholz, Acht Grad Ost AG, Altdorf, begleitet.

Engagierte Mitwirkung
Unter dem Motto «Wir gestalten mit Ihnen» fand am vergangenen Montag, 15. Mai, in den Räumen der Stiftung Behindertenbetriebe Uri (SBU) in Schattdorf ein Workshop statt. Gewerbetreibende, Anwohnerinnen und Anwohner, Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer im Arbeitsplatzgebiet zwischen Schächenwald und Rynächt sowie Vertreterinnen und Vertreter des Kantons, der Gemeinde und weiterer Interessengruppen waren eingeladen worden, bei diesem Entwicklungskonzept aktiv mitzuarbeiten. Über 50 Personen nahmen teil. Moderiert wurde der Workshop von Martin Fritsch. Ziel war, gemeinsam die Ausgangslage aufzuarbeiten sowie Meinungen, Vorstellungen und Ideen aufzunehmen

Weiterführend in drei Arbeitsgruppen
In drei Arbeitsgruppen werden in den nächsten Wochen unter Mitwirkung von Personen und Fachstellen, die von der Entwicklung im Arbeitsplatzgebiet betroffen oder an dessen Entwicklung interessiert sind, Vorstellungen und Lösungsansätze vertieft diskutiert. Im Zentrum stehen der Verkehr, die Standortqualität im Zusammenhang mit dem Lebens- und Erholungsraum sowie die gewerbliche-industrielle Nutzung in Verbindung mit Angebot und Nachfrage. Zum Schluss dieses partizipativen Prozesses im Herbst dieses Jahres werden Lösungsansätze in einer Ergebniskonferenz präsentiert. 

«Der ESP Arbeitsplatzgebiet Schattdorf hat für den Gemeinderat hohe Priorität. Er ist auch für Uri von grosser Bedeutung. Uns war wichtig, die betroffenen und interessierten Kreise zur Mitwirkung und Mitarbeit einzuladen», sagt Gemeindeverwalter Urban Renggli. «Ich bin sehr zufrieden mit dem, was der Workshop ausgelöst und bereits an Wert für die Entwicklung des Arbeitsplatzgebietes Schattdorf ergeben hat. Es wurde engagiert diskutiert, und einige haben sich bereit erklärt, nun in den Arbeitsgruppen weiterzumachen. Das freut mich sehr. Ich bin gespannt auf den weiteren Verlauf dieses partizipativen Prozesses.»

 

NRP-Beitrag 

Der Kanton Uri honoriert die Initiative der Gemeinde Schattdorf. Die Ziele des ESP Arbeitsplatzgebiet Schattdorf stimmen mit den Kriterien der Neuen Regionalpolitik (NRP) überein. Das Projekt entspricht dem Programmziel «Flächen für Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen entwickeln» des NRP-Umsetzungsprogramms 2016 bis 2019. Das Amt für Raumentwicklung des Kantons Uri beurteilt das Projekt als «sehr zielführend» und erachtet es als wichtig, dass die Gemeinde planerische Grundlagen für ihre Entwicklungsgebiete erarbeitet. Der Gemeinde Schattdorf wird ein finanzieller Beitrag von maximal 40‘000 Franken gewährt.


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